| Die
peperonista
ist
das Zentralorgan für bekennende Pepero-nisten und war die interne Hausmitteilung für die Mitglieder des peperonista social clubs.
Das Printmedium peperonista wurde vom peperonista social club herausgegeben, erschien unregelmäßig
und lag wenn, dann kostenlos in der Pizzeria Peperoni aus. Mit
der Herausgabe waren keine finanziellen Interessen verbunden.
Die
peperonista online bietet ausgesuchte Artikel der alten Print-Ausgaben aber auch aktuellere Artikel unseres online-Angebots.
Ende einer Ära
(19.10.2011) Es war absehbar: Gholam wird das Peperoni zum Ende des Monats dicht machen. Das ist das Ende einer Institution, das Ende eines sozialen Treffpunktes, das Ende einer kulinarischen Bereicherung Odenburgs. Hier geht's weiter.
Esther hat geheiratet
(20.10.2010) Nu is es amtlich, Esther hat ihren Enrico geheiratet. Ein paar Impressionen von der standesamtlichen Trauung gibt es hier.
Entspannt tanzen
(02.03.2010) Am Wochenende hatte der TCH Oldenburg zum Formationstanzfestival in die Sportarena der Uni nach Oldenburg eingeladen. Sportliches Tanzen auf Oberliga- und 2. Bundesliga-Niveau. Für Externe, die außer Pogo nichts vom Tanzen verstehen, eine durchaus spannende Angelegenheit. Jobbedingt konnte soe ein paar Impressionen einfangen.
Geburtstag einer Ikone
(06.10.2009) Sie sei ein "Kultobjekt der deutschen Intelligenz", schreibt Reinhard Mohr im November 2007 auf Spiegel online, zugleich gelte sie als "Ikone der Stadtguerilla". Ulrike Marie Meinhof wurde am 7. Oktober 1934 in Oldenburg geboren. Morgen wäre sie 75 Jahre alt geworden. (mehr lesen wollen)
Rückkehr des Militarismus
(23.07.2009) Es ist so ein schleichender Prozess, zugleich jedoch ein penetrantes Vorgehen. Es sind nicht allein die verfassungswidrigen (!) Auslands-Einsätze der deutschen Soldaten, die anstandslos von der Mehrheit hingenommen werden. Es ist auch das Selbstverständnis der politischen Elite, die schleichend Tapferkeits-Medaillen (für Feindeinsätze im Ausland), öffentliche Vereidigungen (von Soldaten) und offensiv militärisches Vorgehen (in Afghanistan) wieder gesellschaftsfähig machen. Worauf möchten uns die Eliten, worauf möchte uns der militärisch industrielle Komplex vorbereiten? Dass deutsche Soldaten in Leichensächen zum Alltag werden? Wohin möchte uns die Politik mit ihrem Neo-Militarismus steuern? Geschmeidig machen für die kommenden militärischen Auseinandersetzungen um die globalisierten Märkte, die dem us-europäischen Imperialismus streitig gemacht werden? "Ständige Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit", lautet ein Spruch der britischen Bergarbeitergewerkschaft. So soll es sein!
Die Tortung Schwandners
(04.03.2009) Gottohgottohgott! Da bewerfen "Die Überfüssigen" Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner mit Torten und schon steht online-Deutschland Kopf. Von Spiegel online über die Süddeutsche bis hin zum Abendblatt reicht die aktuelle online-Berichterstattung zur Tortung von Schwandner. Man könnte meinen, wir haben ein Sommerloch. (mehr lesen wollen)
Erstes und einziges
(17.01.2009.) Irland, England, Portugal, Spanien, Italien, Russland, Bayern, Japan: Die Einträge ins Gästebuch machen es deutlich - hier gibt sich die Welt die Klinke in die Hand. Stippvisite in dem weltweit ersten und einzigen Ramones Museum in Berlin. Nach dem Umzug von Kreuzberg nach Berlin-Mitte präsentiert das Museum seine über 300 Exponate nun in der Krausnickstraße 23... mehr lesen>>
Häufchen Elend
(05.07.2008)
Es wirke schon ein bisschen verloren, das Häufchen Rechter, die heute in Oldenburg demonstrierten. Keine 60 Neonazis standen rund 2000 Polizisten und etwa 1200 Gegendemonstranten gegenüber. Auf ihrer circa 1000 Meter langen Demonstrationsstrecke von ZOB zum Pferdemarkt wurden die Rechten herzlich von einer Gruppe Aufrechter in Höhe der alten Donnerschweer Straße empfangen - Wurfgeschosse und eine Rauchbombe gab's zur Begrüßung. (mehr lesen und sehen (+Bilder) wollen)
SmokeArt
(21.11.2008)
Was machen Raucher, wenn sie dem Tabakgenuss nicht mehr in der ihnen
angestammten Gastronomie frönen können? Sie beschäftigen
sich mit dem Rauchen an sich. Zumindest unser Haus- und Hoffotograf
Burkhard hat die Zeit, die er durch das Meiden des rauchfreien pep
gewonnen hat, dazu genutzt, die Zigarette künstlerisch-philosophische
zu betrachten. Entstanden sind sehenswerte Fotos von dem, worin
sich Zigaretten auflösen: Rauch. Da brechen sich philosophische
Abgründe Bahn: von der Vergänglichkeit des Seins, dem
Sichtbar-machen des Nichts, vom Rauch ohne Feuer. Zwei der Arbeitsstudien
gibt es jetzt exklusiv auf unserer homepage zu sehen und zwar hier.
Der Fotoband "SmokeArt" wird im Frühjahr 2008 veröffentlicht.
Olly ist Weltmeisterschafts 3.
(28.02.2008)
Nachtrag (weil mein Rechner zwischendurch nicht so wollte wie ich): Olly ist mit seinem Team England am vergangenen Samstag 3. bei der Tipp-Kick-Weltmeisterschaft geworden. Die WM fand zum vierten Mal in Folge in Oldenburg statt. Tatsächlich war es die inoffizielle WM, bei jedoch immerhin nicht allein ein Flutlicht bewehrtes Tipp-Kick-Stadion Austragungsort war, sondern neben England zudem die Nationalmannschaften von Kuba, gecoacht von Elke O., Schweden oder auch Kamerun am Start waren. Sämtliche Spieler sind selbstverständlich im Nationaltrikot aufgelaufen. Titelverteidiger Schottland konnte sich im diesjährigen Finale mit 7:2 Toren gegen Schweden duchsetzen. Die Team-Coaches kommen übrigens alle aus Hamburg (und sind politisch völlig korrekt St. Pauli-Fans) oder aus Oldenburg. Angenehm beknacktes Volk. Zur Fotostrecke geht es hier.
Unerkanntes
Genie
(23.01.)
Banksy ist
wohl einer der, wenn nicht der anerkannteste Street Art-Künstler
weltweit. Mittels Sprühschablonen und Farbspray hat der Brite
pfiffige, gesellschaftskritische, anarchische und absurde Bilder
auf den Häuserwänden vor allem in London, aber auch in
Madrid, Paris, LA oder Berlin hinterlassen. Mittlerweile werden
auf Auktionen für seine Arbeiten (auf Leinwand) mehrere Hundertausend
US-Dollar geboten. Dabei kennen nur wenige Eingeweihte - wie sein
Galerist - die Identität des Künstlers. Banksy arbeitet
weiterhin illegal und unerkannt mit seinen Sprühaktionen im
öffentlichen Raum. Und das durchaus Kapitalismus-kritisch:
"The people who run our cities don't understand graffiti because
they think nothing has the right to exist unless it makes a profit."
Die sehenswerten Sites von Banksy gibt es hier zu sehen.
Tattoo
statt Pelz
(29.08.2007)
Eine sehr pfiffige und stimmige, vor allem plakative Kampagne hat
jetzt die Tierrechtsorganisation PETA gestartet. Unter dem Motto
"Wir tragen lieber Tattoo als Pelz!", oder Englisch "Ink
not Mink" (Farbe statt Nerz), haben die Tierschützer Prominente
gewonnen, die sich mit viel Haut gegen die Nutzung von Pelzen aussprechen.
Schauspielerin Franka Potente und Punkmusiker Bela B. gehören
ebenso dazu wie zum Beispiel der deutsche Basketball-Star Stefan
Kretzschmar, das Enfant terrible des US-Basketballs Dennis Rodman
oder auch der US-Musiker Tommy Lee (populär durch seine Romanze
mit "Bay-watch"-Star Pamela Anderson). Der Berliner Fotograf
Olaf Heine hat die Idee entwickelt und das Motiv mit Franka Potente
und Bela B. fotografiert. Heine und sein Team unterstützen
die Kampagne honorarfrei.
"PETA
ist mit rund 800.000 Mitgliedern weltweit die größte
Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufklärung,
Veränderung der Lebensweise und Aufdecken von Tierquälerei
jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen", schreibt
die Organisation zu ihrem Selbstverständnis. Mehr Motive der
PETA-Kampagne gibt es hier, die
Homepage von PETA findet Ihr hier.
Von
der Freiwilligkeit
(07.10.)
Unter der Überschrift "Freiwillige Entflechtung in Ostfriesland"
berichtet der hiesige Tageszeitungsmonopolist NWZ am 3. Oktober
in einem Einspalter (!) darüber, dass sich die Familie Köser,
der auch die NWZ gehört, von ihrer Beteiligung an der Zeitungsgruppe
Ostfriesland (Leer) freiwillig trenne. Darüber sei man mit
dem Kartellamt, das seit geraumer Zeit gegen das nordwest-deutsche
Zeitungsmonopol ermittelt, über-eingekommen. Für Kenner
der Szene ist die "Freiwilligkeit" hingegen ein Witz.
Offen-sichtlich hat das Kartellamt massiv Druck gemacht. So steht
auch der zur NWZ-Gruppe gehörende Hunte-Report (Oldenburg)
zum Verkauf.
"Insgesamt
dürfte es sich bundesweit um die umfangreichsten Entflechtungsmaßnahmen
zumindest der vergangenen Jahrzehnte im Medienbereich handeln",
schrieb Horst Röper bereits am 5. Januar in der Frankfurter
Rundschau. Das Kartellamt wirft dem Verlag und seinen Eignern „zahlreiche
unrecht-mäßige Beteiligungen an Medienunter-nehmen“
vor. (Horst Röpers
FR-Artikel im pdf-Format).
Kissen
schlagen Gewerkschaft
(01.05.2007)
Angenehm beknackt sind sie ja schon, die Oldenburger Flashmober.
Über's Internet verabredet, kam es im April auf dem Julius-Mosen-Platz
zum Showdown: Rund 500 zumeist jugendliche Teilnehmer lieferten
sich auf ein Signal hin eine Kissenschlacht. Aktionskunst im öffentlichen
Raum. Nach knapp drei Minuten war dann alles vorbei und die Teilnehmer
gingen wieder ihrer Wege. Burkhard ließ es sich nicht nehmen
und hat die absurde Aktion mit der Kamera festgehalten (Fotostrecke
sehen wollen). Mehr zum Oldenburger Flashmob unter flashmob-oldenburg.blog.de.
Und noch ein Großereignis: 1. Mai-Kundgebung (Foto)
des DGB auf dem Oldenburger Schlossplatz: Bleibt die Frage, warum
eine weitgehend sinnfreie Kissenschlacht mehr Menschen zur Teilnahme
motiviert als die Kundgebung des Gewerkschaftsbundes zum Tag der
Arbeit? Daran sollten die Gewerkschaften arbeiten.
Vergesst
G8!
(04.06.2007)
Bei dem derzeitigen Hype um G8 in Heiligendamm frage ich mich manchmal,
was passiert wäre, wenn sich kein Schwein um das Treffen gekümmert
hätte. (mehr lesen wollen...)
Urban
art in Oldenburg
(19.02.2007)
Die Berliner Künstlerin surd hatte uns die urban art/street
art, illegale Kunst im öffentlichen Raum, in die galerie
pep gebracht. Doch auch Oldenburg muss sich nicht hinter Berlin,
London oder New York, in denen urban art zum Straßenbild gehört,
verstecken, wie ein aufmerksamer Gang durch Oldenburgs Innenstadt
belegt. Kreative haben auch hier Marken gesetzt (Fotostrecke
sehen wollen).
Oldenburg
gibt sich spießig
(01.05.2007)
Und dann war da noch Trixi Stalling. "Ich gehe davon aus, dass
die Frauen genügend Anstand haben und sich bei uns nicht ausziehen",
wird die Leiterin des Oldenburger Schlossgartens, der bei diesen
Temperaturen zum Sonnenbad einlädt, zitiert. Gemeint das das
Oben-ohne-Verbot, dass offenbar in der öffentlichen Grünanlage
gilt. Frauen, die gegen dieses Verbot verstoßen, sollen bis
zu 50 Euro Buße zahlen. Na super, da bombt uns das Land Niedersachsen,
in dessen Obhut sich der Stadtpark befindet, doch glatt in die 50er
zurück. Zugleich rekeln sich Schönheiten ganz sanktionsfrei
völlig entblößt im Schlossgarten. Und das zu jeder
Jahreszeit. Das sieht ganz verdächtig nach Doppelmoral aus
(sehen wollen...).
Santa
in Erklärungsnot
(Dezember
2006) Die Redaktion der peperonista hat unzählige Anfragen
zur Existenz des Weihnachtsmannes erhalten, die unser Wissenschaftskreis
- allen voran unser wandelndes Lexikon Heinz - im Folgenden zu beantworten
versucht. Nach bessem Wissen und Gewissen. (...lesen)
Die
aktiven Nichtstuer
(Dezember
2006) Wird die Studierendenschaft der Carl von Ossietzky Universität
noch von ihrem AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) vertreten?
Nein, es ist nicht mehr der Fall. Stattdessen vertritt er nur seine
eigenen Interessen. Man verfällt in Selbstgefällig- und
Selbstgerechtig-keit. (...lesen)
Münzen
zu Sterntalern
(Dezember
2006) Am Anfang stand die Idee der politischen Geste. Doch es kam
besser: Geldvernichtung als Sub-version. Eine Aktion mit Symbolcharakter
- bleibt doch die Münze an sich erhalten, nur der Geldwert
wird vernichtet. (...lesen)
Hasta
la victoria siempre!
11
Uhr: Düsseldorf. 1 Grad Minus. Uns steht zum ersten Mal ein
10 Stundenflug bevor. Und das ohne Rauchen! 17 Uhr: 6 Stunden hinter
MEZ. Havanna. 32 Grad Plus. Ein Hammer trifft unsere Körper
als wir das Flughafengebäude verlassen. Ooooh, mein Gott, wo
ist die nächste kühle Bar… (...lesen)
Makaberer
Fund in Plastiktüten
Mit
Entsetzen haben jetzt Mikkel und Per Gynt auf Kaninchenohren reagiert.
Die beiden schlappohrigen Karottenfresser (Rasse Widderzwerge),
die zur Untermiete bei Jana und Ralf leben, haben die Ohren als
Einzelfuttermittel für Hunde in einem hiesigen Fachgeschäft
für Heimtierbedarf entdeckt. 3.29 Euro für sieben getrocknete
Ohren (gleich 100 Gramm) ihrer Artgenossen - da platzte ihnen der
Fellkragen. (...lesen)
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