Makaberer Fund in Plastiktüten

Mit Entsetzen haben jetzt Mikkel und Per Gynt auf Kaninchenohren reagiert. Die beiden schlappohrigen Karottenfresser (Rasse Widderzwerge), die zur Untermiete bei Jana und Ralf leben, haben die Ohren als Einzelfuttermittel für Hunde in einem hiesigen Fachgeschäft für Heimtierbedarf entdeckt. 3.29 Euro für sieben getrocknete Ohren (gleich 100 Gramm) ihrer Artgenossen - da platzte ihnen der Fellkragen.

Damit nicht genug: die beiden Vegetarier machten im selben Regal weitere grausige Funde: Schweinepfoten, Schweinenasen, fettarme Schweineohren mit natürlicher Pfefferminze, Schweineohrmuscheln, Ochsenziemer (70 Zentimeter lange Genitalien), Rinderlunge, Rinderkopfhaut, Büffelohren, Büffelpansen, Lammohren, Hähnchen- und Putenhälse, die alle ebenfalls als Futtermittel für Hunde angeboten werden.

Die daraufhin umgehend eingeleitete Beißattacke gegen einen leitenden Angestellten des Fachgeschäftes konnte nur durch das beherzte Eingreifen von Jana und Ralf vereitelt werden. Nun strengen die vierpfötigen Wackelnasen, die privat selbst - politisch nicht ganz korrekt - gern Pelze tragen, eine Klage vor der Europäischen Tierrechtskommission an. Unser Tipp: Nur nicht die Ohren hängen lassen!

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